Apple stellte letzte Woche Dienstag das iPad Pro vor und zeigte in einem Werbespot, wie das Tablet die Grenzen kreativen Schaffens erweitern kann. In der Werbung wird eine mächtige Presse gezeigt, die unterschiedliche kreative Hilfsmittel wie Musikinstrumente, Farben und Kameras zusammenpresst. Das Ergebnis ist das iPad Pro, das die breiten kreativen Möglichkeiten in einem ultradünnen Gerät verdeutlichen soll.
Jedoch birgt der Werbespot auch problematische Aspekte. Er könnte als zynisch wahrgenommen werden und so interpretiert werden, dass Apple die Kreativität eher erstickt. Zudem könnte er als Metapher für die Digitalisierung und Automatisierung der Kunst verstanden werden, gerade in einer Zeit, in der Künstler ihre berufliche Zukunft durch künstliche Intelligenz bedroht sehen.
Wer den Techgiganten kennt, der glaubt Tor Myhren, Marketingchef, der sagt: «Kreativität liegt in Apples DNA und es ist uns wichtig, Produkte zu entwickeln, die Kreative auf der ganzen Welt unterstützen. Unser Ziel ist es, die unzähligen Möglichkeiten zu würdigen, wie User sich durch das iPad ausdrücken und ihre Ideen zum Leben erwecken. Wir haben mit diesem Video das Ziel verfehlt und es tut uns leid."
